US-Börsen dämmen Verluste ein

Weitgehend

US-Börsen dämmen Verluste ein

Dow Jones gab leicht um 6,74 Punkte oder 0,05% auf 12.653,72 Einheiten ab.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag mit etwas leichteren Kursen geschlossen. Auch an der Wall Street drückten die Schuldenprobleme der Euro-Länder Griechenland und Portugal auf die Stimmung. Die noch nicht erfolgte Einigung zwischen Griechenland und seinen privaten Gläubigern schmälerten den Risikoappetit der Anleger und drückte vor allem im Frühhandel auf die Kurse, hieß es.

Im Verlauf konnten die Kursverluste jedoch weitgehend eingedämmt werden. Beim EU-Gipfel in Brüssel haben 25 EU-Länder zugesagt, sich an dem Pakt für strenge Haushaltsdisziplin zu beteiligen. Dies sorgte für leichte Entspannung unter den Akteuren.

Der Dow Jones Industrial Index gab leicht um 6,74 Punkte oder 0,05 Prozent auf 12.653,72 Einheiten ab, nachdem er im Verlauf um mehr als 130 Punkte abgerutscht war. Auf Monatssicht zeigt sich der weltbekannteste Börsenindex mit einer sehr starken Performance. Der Dow ist laut Berechnungen des Fernsehsenders CNBC auf dem Weg den stärksten Jänner seit 1997 zu absolvieren. Der S&P-500 Index sank moderat um 3,30 Punkte (minus 0,25 Prozent) auf 1.313,02 Zähler. Der Nasdaq Composite Index reduzierte sich um 4,61 Einheiten oder 0,16 Prozent auf 2.811,94 Zähler.

Finanzwerte zählten angesichts der Unsicherheit über die europäische Schuldenkrise zu den größten Verlieren. Die Aktien der Bank of America rutschten mit einem Kursverlust in der Höhe von 3,02 Prozent auf 7,07 US-Dollar auf den letzten Platz im Dow Jones. JPMorgan-Titel sanken um moderatere 0,54 Prozent auf 37,01 Dollar. Citigroup-Papiere gingen um 2,07 Prozent auf 30,23 Dollar zurück.

Thomas & Betts sprangen nach einem Übernahmeangebot um 23,05 Prozent auf 71,31 Dollar nach oben. Der schweizerische Energie- und Automationstechnikkonzern ABB will den Spezialisten für Niederspannungsprodukte für 3,9 Milliarden Dollar oder 72 Dollar je Aktie übernehmen.

Rückläufige Ölpreisnotierungen drückten auf die Energieaktien. Die Abschläge wurden auch hier wie im Gesamtmarkt eingeengt. ExxonMobil verbilligten sich um 0,40 Prozent auf 85,49 Dollar. Chevron-Papiere mussten einen Kursrückgang in der Höhe von 0,53 Prozent auf 103,41 Dollar hinnehmen.

Negative US-Konjunkturdaten drückten nur wenig auf die Stimmung. Trotz Einkommenszuwächsen halten die US-Verbraucher ihr Geld zusammen. Im Dezember stagnierten ihre Konsumausgaben zum Vormonat. Analysten hatten ein moderates Plus von 0,1 Prozent vorhergesagt.