US-Börsen eröffnen mit Abschlägen

Dow Jones

US-Börsen eröffnen mit Abschlägen

Ölpreise gehen zurück - Tesla mit enttäuschenden Produktionszahlen.

Die US-Börsen haben am Dienstag kurz nach Handelsbeginn klar negativ tendiert. Gegen 16.00 Uhr fiel der Dow Jones Industrial Index um 103,38 Einheiten oder 0,58 Prozent auf 17.845,99 Zähler. Der S&P-500 Index fiel 15,52 Punkte oder 0,74 Prozent auf 2.087,43 Zähler. Der Nasdaq Composite Index fiel 43,14 Punkte oder 0,89 Prozent auf 4.819,43 Einheiten.

Nachdem die New Yorker Börse am Montag aufgrund des Unabhängigkeitstages geschlossen blieb, starteten die Märkte am Dienstag mit Verlusten. Die Sorge, wie sich die Lage der Weltwirtschaft entwickeln wird, ist wieder etwas gestiegen. Nachdem sich die Märkte in Asien und Europa nach dem Brexit zuletzt etwas erholen hatten können, tendierten sie heute wieder überwiegend negativ. Zu den negativen Vorgaben aus Übersee kommt ein leichter Preisrutsch bei den Ölpreisen.

Für positive Impulse könnten die Daten über die Auftragseingänge in der US-Industrie im Mai sorgen. Die Zahlen werden gegen 16.00 Uhr veröffentlicht.

Bei den Einzelwerten stand vor allem der Elektroautokonzern Tesla im Fokus. Tesla lieferte im zweiten Quartal zum zweiten Mal in Folge weniger Autos an seine Kunden aus, als er in Aussicht gestellt hat. Investoren stellen sich nun die Frage, ob der Elektromobilitäts-Pionier die steigende Nachfrage decken kann. Von den jüngsten Zahlen zeigten sich Anleger jedenfalls wenig begeistert: Teslas Anteilsscheine verloren kurz nach Handelsstart 3,79 Prozent.

Die Bank of America (BofA) will laut der "Financial Times" den geplanten Verkauf ihrer britischen Kreditkartentochter MBNA nach dem Brexit-Votum überdenken. Der Preis, der erzielt werden könnte, sei durch den Ausgang des Referendums quasi über Nacht um bis zu ein Drittel gesunken. Der Aktienkurs der BofA sank im Eröffnungshandel um 2,02 Prozent.

ExxonMobil und Chevron könnten wegen der Ölpreis-Entwicklung unter Druck geraten. Hinweise auf eine gestiegene Produktion in den Ländern der Organisation erdölexportierender Staaten (Opec) drückten auf die Ölpreise. Exxon-Papiere sanken 0,87 Prozent, Chevron gaben um 0,76 Prozent nach.