US-Börsen kaum verändert

Wochenschluss

US-Börsen kaum verändert

Dow Jonesstieg leicht 4,54 Punkte oder 0,04 % auf 11.118,49 Einheiten.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag mit kaum veränderten Kursen geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index stieg leicht 4,54 Punkte oder 0,04 Prozent auf 11.118,49 Einheiten. Der S&P-500 Index sank unwesentlich um 0,46 Punkte (minus 0,04 Prozent) auf 1.183,26 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich marginal um 0,04 Einheiten (oder 0,00 Prozent) auf 2.507,41 Zähler.

   Gemischt ausgefallene Konjunkturnachrichten lieferten zum Wochenschluss keine klaren Richtungssignale, hieß es an der Wall Street. Zudem hielten sich viele Akteure vor der mit Spannung erwarteten Sitzung des geldpolitischen Ausschusses der US-Notenbank (Fed) am kommenden Mittwoch zurück. Allgemein werde damit gerechnet, dass die Fed die Geldpolitik erneut lockert.

Die US-Wirtschaft erholt sich weiterhin nur mit gezügeltem Tempo. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist von Juli bis September auf das Jahr hochgerechnet um 2,0 Prozent gestiegen. Damit wurden die Analystenerwartungen erfüllt. Positiv überraschte am Konjunkturkalender der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago, während das Vertrauensbarometer der Uni Michigan die Prognosen verfehlte.

Starke Quartalszahlen lieferte der Software-Riese Microsoft. Microsoft verbuchte im vergangenen Quartal wegen des Verkaufserfolgs seiner Flagschiffprogramme "Windows" und "Office" einen überraschend starken Gewinnsprung. Microsoft steigerte seinen Überschuss zum Auftakt seines Geschäftsjahres verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um gut die Hälfte auf 5,4 Mrd. Dollar. Die Aktie verteuerte sich um 1,37 Prozent auf 26,64 Dollar.

Die Papiere von Alcoa verteuerten sich um 3,79 Prozent auf 13,13 Dollar. Vagen Gerüchten zufolge soll der südkoreanische Stahlkonzern Posco an dem Wettbewerber interessiert sein.

Chevron-Titel verloren 2,17 Prozent auf 82,61 Dollar. Der Ölkonzern fällt aus der Rolle: Nachdem alle anderen großen Energiekonzerne von steigenden Ölpreisen profitieren konnten, hatte Chevron einen Gewinnrückgang für das dritte Quartal verkünden müssen und enttäuschte damit die Börsianer.

 Merck & Co. sanken um 1,79 Prozent auf 36,28 Dollar. Die Übernahme des Wettbewerbers Schering-Plough hatte dem Pharmakonzern im dritten Quartal erneut einen Gewinnrückgang eingebrockt.

Bei den Technologiewerten sackten die Papiere von First Solar um 8,91 Prozent auf 137,68 Dollar ab. Im dritten Quartal hatten die Gewinnmargen des weltgrößten Photovoltaikkonzerns unter Druck gestanden. Zudem befindet sich die Solarbranche vor einem neuen Preiskampf. First Solar kündigte an, die Preise für seine Dünnschichtanlagen in den kommenden Monaten zu senken.

Ferner hatte die transatlantische Börse Nasdaq OMX Group im dritten Quartal das Ergebnis stärker als erwartet gesteigert. Insofern legten die Papiere um 0,57 Prozent auf 21,02 Dollar zu.

Aktien von Monster schnellten gar um 25,50 Prozent auf 18,06 Dollar in die Höhe. Das Online-Jobportal hatte im dritten Quartal einen überraschend hohen Gewinn erwirtschaftet.