Dow Jones Börse

Dow Jones

US-Börsen leicht im Minus

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Dow Jones verliert 0,12 Prozent - Pfizer plant Milliardenübernahme.

Die New Yorker Börse hat am Montag wenig verändert geschlossen. Zunehmende Befürchtungen einer baldigen US-Zinserhöhung sowie schwache Ölpreise haben die Wall Street zum Wochenstart etwas belastet. Da der Datenkalender von der Konjunkturfront leer war, rückten die jüngsten Aussagen von US-Notenbanker ins Blickfeld.

Der Dow Jones Industrial Index fiel um moderate 23,15 Punkte oder 0,12 Prozent auf 18.529,42 Einheiten. Der S&P-500 Index sank leicht um 1,23 Punkte oder 0,06 Prozent auf 2.182,64 Zähler. Der Nasdaq Composite Index legte hingegen zaghafte 6,23 Einheiten oder 0,12 Prozent auf 5.244,60 Zähler zu.

Die wieder verstärkte Sorge vor einer näher rückenden Zinserhöhung in den USA basiert auf jüngsten Äußerungen von Mitgliedern der US-Notenbank Fed. So geht Fed-Vize Stanley Fischer von einem in den kommenden Quartalen zunehmenden Wirtschaftswachstum seines Landes aus. Die Investitionen dürften sich erholen und die Inflation bewege sich ohne die stark schwankenden Nahrungsmittel-und Energiepreise in der Nähe der Marke von zwei Prozent, sagte Fischer.

Beobachter hoffen auf klarere geldpolitische Signale von der Notenbankkonferenz in Jackson Hole am kommenden Wochenende. Dort wird Fed-Chefin Janet Yellen eine Rede halten.

Aus Unternehmenssicht steht ein Milliardendeal in der Pharmabranche im Anlegerfokus: Der Viagra-Hersteller Pfizer will den Biopharmaspezialisten Medivation kaufen. Der Pharmakonzern will Medivation für 81,50 US-Dollar je Aktie in bar erwerben. Damit wird Medivation inklusive Schulden mit insgesamt rund 14 Milliarden Dollar bewertet. Beide Verwaltungsräte stimmten der Übernahme zu. Die Anleger von Medivation zeigten sich begeistert: Ihre Aktien schnellten zuletzt um knapp 20 Prozent auf 80,42 Dollar in die Höhe. Die Pfizer-Aktien fielen 0,40 Prozent.

Aus Branchensicht stehen vor allem Aktien von Rohstoffkonzernen unter Abgabedruck. Denn die Ölpreise sanken zu Wochenbeginn kräftig und gaben damit einen Teil der starken Vorwochengewinne wieder ab. Händler begründeten die Schwäche mit der Meldung, dass die Zahl der Ölbohrlöcher in den USA wieder gestiegen sei. Die Papiere von Chevron fielen 0,4 Prozent. Im S&P-500-Index knickten die Titel des Ölfeldausrüsters Halliburton um 3,8 Prozent ein.

 

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