US-Börsen mehrheitlich freundlich

Im Frühhandel

US-Börsen mehrheitlich freundlich

Dow Jones stieg 22,75 Einheiten oder 0,18 Prozent auf 12.926,83 Zähler.

Nach zuletzt unerwartet guten US-Konjunkturdaten sorgten zum Wochenausklang neue Hoffnungen auf eine baldige Einigung zum zweiten Griechenland-Rettungspaket für Optimismus. Die New Yorker Aktienbörsen notierten am Freitag im Frühhandel überwiegend mit freundlichen Notierungen.

Bis 16.10 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index 22,75 Einheiten oder 0,18 Prozent auf 12.926,83 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 1,89 Punkte oder 0,14 Prozent auf 1.359,93 Zähler. Der Nasdaq Composite Index verringerte sich unterdessen um 4,86 Punkte (minus 0,16 Prozent) auf 2.954,99 Einheiten.

Am Donnerstag hatten die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung positiv überrascht und waren auf ein Vierjahrestief gesunken. Die Baubeginne für neue Häuser in den USA waren zudem besser als von Experten erwartet ausgefallen.

Heute wurde außerdem bekannt, dass die US-Verbraucherpreise zu Beginn des Jahres etwas schwächer als erwartet zugelegt hatten. Etwas unter den Erwartungen fiel hingegen der Index der Frühindikatoren aus, der im Jänner um lediglich 0,4 Prozent, statt wie erwartet um 0,5 Prozent, zugelegt hatte.

Beim Thema Griechenland herrscht angesichts der Spekulationen über Fortschritte bei den Verhandlungen um einen griechischen Schuldenschnitt an den Märkten wieder einmal Optimismus vor. Für Montag wird zudem die Freigabe des 130 Mrd. Euro schweren EU-Hilfspakets für Griechenland erwartet.

Medienberichte, wonach sich die EZB den Weg für den seit Monaten umstrittenen griechischen Schuldenschnitt ebnen will, sorgten bereits an den asiatischen und europäischen Aktienmärkten für Auftrieb. Demnach sollen die nationalen Notenbanken des Euro-Systems bis Montag ihre griechischen Anleihen gegen neue Anleihen Griechenlands tauschen. Offiziell bestätigt hat die EZB dies bisher nicht.

Vor diesem Hintergrund konnten sich, wie bereits im europäischen Handel, einige Finanztitel mit Kursgewinnen präsentieren. So zählten bisher JPMorgan mit einem Plus von 1,45 Prozent auf 38,54 Dollar zu den stärksten Werten im Dow Jones, während sich außerhalb des Index Goldman Sachs (plus 1,40 Prozent) und Citigroup (plus 0,70 Prozent) ebenfalls verbesserten. Bank of America tendierten hingegen im Minus und büßten zuletzt 0,49 Prozent ein.

Unter den Einzelwerten profitierten Applied Materials von einem optimistischen Ausblick. Die Aktien des Ausrüsters für die Halbleiterindustrie legten im Nasdaq 2,50 Prozent auf 13,55 Dollar zu, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte im kommenden Quartal mehr zu verdienen als von Analysten erwartet worden war. Heinz gewannen ebenfalls nach starken Zahlen und verteuerten sich um 3,86 Prozent auf 54,12 Dollar. Der Ketchup-Hersteller hatte mit seinem Ergebnis für das dritte Quartal die Analystenprognosen übertroffen.

Unter den Verlierern im Dow Jones waren neben Bank of America unter anderem noch Hewlett Packard (minus 0,72 Prozent), Microsoft (minus 0,45 Prozent) und Cisco (minus 0,54 Prozent) zu finden.