US-Börsen schließen leicht erholt

Am Mittwoch

US-Börsen schließen leicht erholt

Dow Jones stieg um 48,38 Einheiten oder 0,33% auf 14.824,51 Zähler.

Die New Yorker Aktienbörsen haben sich am Mittwoch von ihren bisherigen Wochenverlusten im Zuge der Syrien-Krise leicht erholt und etwas höher geschlossen. Der Dow Jones stieg um 48,38 Einheiten oder 0,33 Prozent auf 14.824,51 Zähler. Der S&P-500 Index verteuerte sich um 4,48 Punkte (plus 0,27 Prozent) auf 1.634,96 Zähler. Der Technologieindex Nasdaq Composite Index rückte um 14,83 Einheiten oder 0,41 Prozent auf 3.593,35 Zähler vor.

Während sich die Aktienmärkte in Europa und Asien heute erneut überwiegend belastet von dem drohenden Militärschlag gegen Syrien zeigten, waren an der Wall Street zur Wochenmitte leichte Erholungstendenzen zu verzeichnen. Im Späthandel gaben die US-Indizes jedoch einen Teil ihrer Gewinne wieder ab. Kaum für Bewegung sorgten unter den Erwartungen ausgefallene Daten zu den schwebenden Hausverkäufen. Diese sind im Juli im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Prozent zurückgegangen, Analysten hatten dagegen mit einer Stagnation gerechnet.

Im Dow Jones präsentierten sich die Ölwerte weiterhin gestützt vom gestiegenen Ölpreis. Zur Wochenmitte kletterte der WTI-Ölpreis im Zuge der verschärften Lage in Syrien auf seinen höchsten Stand seit über zwei Jahren. Infolge legten Chevron (plus 2,53 Prozent auf 121,81 Dollar) und ExxonMobil (plus 2,33 Prozent auf 88,84 Dollar) klar zu.


Überflügelt wurden die Ölpapiere im Dow Jones lediglich von Hewlett-Packard (HP), die um 2,82 Prozent auf 22,61 Dollar stiegen. Die größten Verluste handelten sich indessen Procter & Gamble ein, die Aktien des Konsumgüterkonzerns schwächten sich um 1,44 Prozent auf 76,85 Dollar ab.

Den US-Großbanken JPMorgan (minus 0,04 Prozent auf 50,58 Dollar) und Bank of America (plus 0,07 Prozent auf 14,12 Dollar) stehen indessen beträchtliche Bußgelder ins Haus. So soll JPMorgan zur Beilegung eines Rechtsstreits mit der Federal Housing Finance Agency (FHFA) wegen umstrittener Hypothekengeschäfte eine Zahlung von kolportierten 6 Mrd. Dollar drohen. Zudem verhandle die Investmentbank mit mehreren Aufsichtsbehörden über eine Zahlung von 600 Mio. Dollar wegen des Handelsskandals rund um den sogenannten "Wal von London", berichten Insider. Die Bank of America wiederum will einen jahrelangen Streit über die Diskriminierung von schwarzen Angestellten bei ihrer Investment Tochter Merrill Lynch mit Zahlungen von 160 Mio. Dollar beilegen

Blackberry zogen im Nasdaq um 2,79 Prozent auf 10,31 Dollar an. Der angeschlagene Smartphone-Hersteller erwägt einem Pressebericht zufolge die Abspaltung seines Kurznachrichtendienstes. Überlegt werde derzeit die Ausgliederung in eine eigene Gesellschaft namens BBM Inc, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. Erst vor zwei Wochen hatte Blackberry angekündigt, für sich "strategische Alternativen" zu prüfen. Dazu gehört auch ein Verkauf.

Der Fernsehtechnikkonzern TiVo gab laut Bloomberg heute für das zweite Quartal eine Rückkehr in die Gewinnzone bekannt: Nachdem man in der Vergleichsperiode des Vorjahres noch 27 Mio. Dollar Nettoverlust verbuchte, blieben heuer im zweiten Jahresviertel unterm Strich 268,9 Mio. Dollar. Auch für das weitere Jahr wurden seitens des Konzerns Profite angekündigt, die Aktie war folglich im Nasdaq mit plus 5,56 Prozent auf 11,58 Dollar gut gesucht.