US-Börsen zur Eröffnung im Minus

Die US-Konjunkturdaten brachten enttäuschende Nachrichten. 15.20 Uhr: Dow +0,05 %. S&P-500 -0,22 %. Nasdaq Composite -0,60 %.

Sowohl der Richmond Fed Herstellerindex als auch das Verbrauchervertrauen blieben hinter den Analystenerwartungen zurück. So sank das US-Verbrauchervertrauen im Oktober auf 47,7 Punkte, Analysten hatten hingegen mit einem Wert von 53,5 Einheiten gerechnet. Bereits vor Börsenstart wurde bekannt, dass der CaseShiller Hauspreisindex im August hingegen erneut zugelegt hat.

Vor dem Hintergrund von überraschend guten Quartalsergebnissen des Mitbewerbers British Petrol (BP) zählten die Ölwerte zu den Gewinnern. Im Dow Jones stiegen die Aktien von Chevron um 0,89 % auf 76,12 Dollar und Exxon Mobile verteuerten sich um 1,12 % auf 74,05 Dollar.

US Steel notierten im Frühhandel mit einem Minus von 4,31 % bei 38,8301 Dollar. Der größte US-Stahlkonzern hat zwar im dritten Quartal den Abwärtstrend gestoppt und seine Verlust stärker als erwartet begrenzt. Allerdings blieb Vorstandschef John Surma für die weitere Entwicklung vorsichtig. Zuletzt sei die Nachfrage der Verbraucher auch aufgrund saisonaler Effekte wieder etwas gesunken.

Deutlich unter Druck gerieten die Anteilsscheine des chinesischen Internet-Suchmaschinenbetreibers Baidu, die Titel brachen um 12,75 % auf 377,77 Dollar ein. Die Einführung eines neuen Werbesystems werde den Umsatz Gewinn im laufenden Quartal deutlich belasten, gab das Unternehmen bekannt. Für das vierte Quartal rechnet das Management mit einem Umsatz zwischen 1,19 und 1,23 Mrd. Yuan, Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 1,36 Mrd. Yuan gesehen.

Auf der Gegenseite konnte der Fahrzeugvermieter Hertz mit seinem Ausblick positiv überraschen. Für das Gesamtjahr 2009 rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn von 21 Cent je Aktie. Bis dato hatten Analysten mit durchschnittlich lediglich 14 Cent je Anteilsscheine gerechnet. Die Aktien tendierten mit einem Aufschlag von 3,33 % bei 9,94 Dollar.