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Wien zu Mittag: ATX mit +0,23 Prozent etwas höher

Der ATX konnte seine Verlaufsgewinne nicht in vollem Umfang bis Mittag halten. Das europäische Umfeld zeigte sich nach verhaltenem Start mehrheitlich im Plus. In Wien sorgten vor allem die Aufschläge bei den Bankwerten für Auftrieb beim Leitindex.

Die Aktien der Erste Group zählten mit einem Kursplus von 1,76 % auf 26,05 Euro zu den größeren Gewinnern. Raiffeisen International konnten sich um 0,92 % auf 35,11 Euro steigern.

Marktteilnehmer verwiesen zur Begründung für die Aufschläge auf einen sehr starken europäischen Bank-Sektor nach Ergebnisvorlage der Schweizer UBS sowie aufgrund von Marktspekulationen über einen kommenden Rettungsplan für Griechenland und Portugal.

Die übrigen Indexschwergewichte tendierten hingegen etwas schwächer. So büßten voestalpine 1,07 % auf 25,06 Euro ein und OMV gaben um 0,57 % auf 27,75 Euro nach. Telekom Austria schwächten sich um 0,61 % auf 9,75 Euro ab.

Zumtobel gaben leicht um 0,25 % auf 15,71 Euro ab. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel von 16,6 auf 17 Euro nach oben revidiert. Die Kaufempfehlung "buy" wurde unverändert beibehalten.

A-Tec notierten 0,43 % schwächer bei 9,24 Euro. Die Konzern-Tochter AE&E hat einen 60 Mio. Euro-Auftrag aus Australien erhalten, wurde bekannt.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX gegen 10.30 Uhr bei 2.433,27 Punkten, das Tagestief lag knapp nach der Eröffnung bei 2.400,12 Einheiten. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,14 % höher bei 1.124,61 Punkten. Im prime market zeigten sich 17 Titel mit höheren Kursen, 23 mit tieferen und 4 unverändert. In 3 Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Bis dato wurden im prime market 4.319.493 (Vortag: 5.824.151) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 111,30 (138,35) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Group mit 579.003 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 30,33 Mio. Euro entspricht.