ATX Wiener Börse

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Wiener Börse eröffnet schwächer

Zumtobel-Aktien verlieren nach Zahlenvorlage 4,8 Prozent.

Die Wiener Börse hat am Freitag im Frühhandel leicht nachgegeben. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 3.073,45 Punkten nach 3.079,84 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Minus von 6,39 Punkten bzw. 0,21 Prozent.

Der Frühhandel verlief großteils ruhig. Die am Vormittag gemeldeten Einkaufsmanagerindizes aus Frankreich, Deutschland und der Eurozone brachten keine merklichen Impulse. Auch die Rohölpreise zeigten sich stabil, nachdem sie in den vergangenen Tagen mit ihren starken Verlusten die Märkte bewegt hatten.

Die meisten Aktien in Wien bewegten sich zu Wochenschluss kaum von der Stelle. Stärker unter Druck kamen nach Vorlage von Zahlen lediglich Zumtobel und büßten 4,82 Prozent auf 18,85 Euro ein. Die von dem Leuchtenhersteller gemeldeten Umsatzzahlen sind laut den Baader-Analysten schwächer als erwartet ausgefallen.

Zumtobel hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 das Jahresergebnis mehr als verdoppelt. Der Gewinn stieg von 11,9 auf 25,2 Mio. Euro, das operative Betriebsergebnis (EBIT) von 23,8 auf 45,8 Mio. Euro. Der Umsatz sank hingegen um 3,9 Prozent.

Größere Abgaben gab es am Vormittag auch in Raiffeisen Bank International, die Titel fielen um 1,25 Prozent auf 21,30 Euro. Die größten Gewinner im prime market waren voestalpine mit einem Plus von 1,16 Prozent auf 39,55 Euro.

Auch aus den USA dürften am Nachmittag keine wichtigen Impulse kommen. Auf dem Datenkalender stehen lediglich Zahlen zu den Neubauverkäufen. Diese dürften nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat wieder zugelegt haben, erwarten die Analysten der Helaba.

Der ATX Prime notierte bei 1.555,84 Zählern und damit um 0,20 Prozent oder 3,14 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 15 Titel mit höheren Kursen, 19 mit tieferen und zwei unverändert. In drei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 428.976 (Vortag: 410.685) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 8,38 (7,55) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.