Strom, Gas & Co

Energie teuer wie nie: So sparen der Staat & Sie!

Heizungsregler und unscharfer 100-Euro-Schein symbolisieren Energiekosten.
© APA/Barbara Gindl
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Die Kosten für Energie belasten viele in Österreich – ob Sprit, Strom oder auch die Kosten für das Warmwasser und die Heizung. Wie kann man diese als Privatperson senken? Zum einen gibt es Tipps zum spritsparenden Fahrstil und sparsamen Verbrauch.

Jeder einzelne kann aber auch hunderte Euro sparen durch einen Anbieter-Wechsel. Das ist viel Geld.

Wechseln spart Geld

So haben Haushalte, die seit Anfang 2024 konsequent zum jeweils günstigsten Anbieter gewechselt haben, beim Energiepreis für Strom und Gas im Schnitt rund ein Drittel weniger gezahlt als jene, die beim günstigsten Tarif ihres Landesversorgers geblieben sind.

Die neuen tarife.at-Erhebung zeigt Beispiele: Im Durchschnitt über alle elf Quartale zahlten Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 2.600 kWh beim Landesversorger 158 Euro pro Jahr mehr. Der günstigste Alternativtarif war um 30,7 Prozent günstiger. Bei 7.500 kWh betrugen die Mehrkosten 454 Euro (32,8 Prozent), bei 15.000 kWh 877 Euro (32,1 Prozent).

Bei Gas war die Ersparnis bei einem Wechsel im Schnitt größer als bei Strom. Die Werte der neun Landesversorger lagen näher beieinander als beim Strom. Bei 8.000 kWh Jahresverbrauch zahlten Haushalte beim Landesversorger 222 Euro mehr als beim günstigsten Alternativtarif – man sparte 32,9 %.

Staat kassiert Gebühren

Ein großer Posten bei der Energierechnung sind die Gebühren – wenn der Staat oder die Stadt diese senken würden, bliebe jedem Haushalt effektiv mehr Geld in der Tasche.

Strom-Netz ausbauen

Zuletzt spielt das Stromnetz eine Rolle. "Strom in Österreich könnte viel günstiger sein", sagt Gerhard 
Christiner, der APG-
Vorstandssprecher & Technischer Vorstand zu oe24.

Alleine der Strompreisunterschied zwischen Österreich und Deutschland ist gigantisch. So zahlen die Österreicher 600 Millionen Euro im Jahr mehr für Strom, weil der billigere deutsche Strom wegen zu schwacher Netze nicht nach Österreich fließen kann.

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