Wiener Börse startet schwach

Schuldenkrise im Blick

Wiener Börse startet schwach

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Der ATX setzt auch am Dienstag seinen Abwärtstrend fort.

Im Einklang mit dem europäischen Trend hat sich die Wiener Börse am Dienstag im frühen Handel bei hohem Anfangsvolumen mit deutlich schwächerer Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2.168,70 Punkten nach 2.197,98 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein Minus von 29,28 Punkten bzw. 1,33 Prozent.

Das heimische Börsenbarometer setzt seinen gestrigen Abwärtstrend damit weiter fort. Hauptbelastungsfaktor sei die schwelende Schuldenkrise, hieß es aus dem Markt. Vor allem die Ungewissheiten bezüglich der Lage in Griechenland und Spanien sowie bezüglich der geplanten Bankenaufsicht dürften die Stimmung derzeit etwas eintrüben, so Marktteilnehmer weiter. Konjunkturseitig rücken am Vormittag vor allem die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen in den Blickpunkt.

In Wien gab es vorerst keine neuen Unternehmensnachrichten. Entsprechend dem europäischen Branchentrend tendierten Bankwerte klar im roten Bereich. Erste Group sackten um 2,40 Prozent auf 18,74 Euro ans Ende der Kurstafel ab und Raiffeisen verloren 0,54 Prozent auf 28,45 Euro.

Unter den schwergewichtigen ATX-Werten waren zudem Andritz (minus 2,29 Prozent auf 44,99 Euro) sowie voestalpine (minus 2,27 Prozent auf 25,39 Euro) klar im Minus zu finden. Dagegen führten Agrana (plus 2,38 Prozent auf 88,94 Euro) und CA Immo (plus 1,18 Prozent auf 8,60 Euro) die Liste der Kursgewinner im Frühhandel an.

Der ATX Prime notierte bei 1.067,83 Zählern und damit um 1,22 Prozent oder 13,19 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich sechs Titel mit höheren Kursen, 24 mit tieferen und einer unverändert. In acht Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 579.807 (Vortag:664.840) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 18,143 (16,61) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

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