Betrug aufgedeckt

31-Jährige bezog Notstandhilfe - und verkaufte hunderte Torten online

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Die 31-Jährige nahm mit ihrer illegalen Konditorei 72.000 Euro ein und kassierte dennoch 16.882 Euro vom Staat.

OÖ. Gar nicht zuckersüß: Eine dreiste Form von Sozialbetrug ist in Oberösterreich durch eine Anzeige auf einer Social Media-Plattform aufgeflogen. Demnach hatte eine 31-Jährige mindestens 806 Torten verkauft und damit etwa 72.000 Euro schwarz eingenommen. Zudem kassierte sie seit Anfang 2022 dauerhaft Arbeitslosengeld und Notstandshilfe. Laut Arbeitsmarktservice (AMS) Oberösterreich bezog sie so etwa 16.882 Euro unrechtmäßig, gab das Finanzministerium in einer Presseaussendung am Sonntag bekannt.

90 Euro pro Torte

Auf die 31-Jährige warten Rückforderungen der zu Unrecht beantragten AMS-Unterstützungen. Außerdem erstattete die Finanzpolizei eine Anzeige wegen Betrugs bei der Staatsanwaltschaft sowie beim Finanzamt wegen Abgabenhinterziehung.

Aufmerksam wurde die Finanzpolizei durch ein Inserat, wo auf den Social-Media-Account der Frau hingewiesen wurde. Dort hatte sie 806 Bilder gepostet, um ihre Torten zu bewerben. Über die Plattform bot sie auch die Möglichkeit an, Bestellungen via Direktnachricht aufzugeben. Pro Torte kassierte die illegale Konditorin 90 Euro.
 

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