AUA Flugzeug A321

Fluglotsen-Streik

AUA und Lufthansa streichen Frankreich-Flüge

Streik geht bis Donnerstag. Insgesamt 1.800 Flüge in Frankreich gestrichen.

Wegen eines Flutlotsen-Streiks sind am Dienstag in Frankreich 1.800 Flüge gestrichen worden. Die Lage an den Flughäfen sei dennoch "allgemein recht ruhig", erklärte die Behörde für Zivilluftfahrt DGAC in Paris: Die Fluggesellschaften hätten ihre Vorkehrungen getroffen. Die gestrichenen Flüge machen den Angaben zufolge rund ein Viertel der normalerweise täglich 7.650 Flüge in Frankreich aus.

AUA und Lufthansa streichen zahlreiche Frankreich-Flüge
Die AUA und Lufthansa annullieren wegen eines dreitägigen Fluglotsen-Streiks in Frankreich zahlreiche Flüge. Die Lufthansa habe bis inklusive Donnerstag gut 170 Verbindungen von und nach Frankreich aus dem Flugplan genommen, teilte die AUA-Mutter am Dienstag auf ihrer Internetseite mit.

Passagiere sollen vor Abflug Status auf Internetseite prüfen
Passagiere, deren Flüge wegen des Ausstands gestrichen wurden, können kostenfrei stornieren oder umbuchen. Wieviele Frankreich-Flüge tatsächlich gestrichten werden, konnte die AUA noch nicht sagen. Fluggäste werden gebeten, den aktuellen Status ihres Flugs von und nach Frankreich auf der AUA-Internetseite zu prüfen, bevor sie zum Flughafen aufbrechen.

Die französische Flugsicherung hatte Air France und andere Fluglinien angewiesen, von Dienstag bis Donnerstag nur die Hälfte der Flüge durchzuführen. Die Fluglotsen-Gewerkschaft hat den Arbeitsausstand organisiert, um gegen die Vereinheitlichung des europäischen Luftraums zu protestieren

 

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