AUA Flugzeug A321

Fluglotsen-Streik

Jeder zweite Frankreich-Flug gefährdet

Protest gegen EU-Pläne zur Luftüberwachung. Schlechtere Arbeitsbedingungen gefürchtet.

Ein kurz vor den Pariser Luftfahrtschau geplanter Streik der Fluglotsen gefährdet jeden zweiten Frankreich-Flug. Die zuständige Flugaufsicht DGAC hat die Gesellschaften aufgefordert, ihre Frankreich-Flugpläne zwischen diesem Dienstag und Donnerstag um 50 Prozent zu reduzieren. Betroffen sind unter anderem die Flughäfen Paris, Lyon, Nizza, Marseille oder Toulouse.

Air France will nach Angaben vom Montag Langstreckenflüge sicherstellen. Verzögerungen oder Stornierungen seien aber nicht auszuschließen. British Airways kündigte ebenfalls an, einige Flüge würden annulliert. Auch die deutsche Lufthansa, Muttergesellschaft der AUA, ist betroffen. Derzeit könne aber keine Zahl betroffener Flüge genannt werden, hieß es.

Passagiere werden per Mail und SMS informiert

Die Fluglinien wollen Passagiere über Mails und SMS informiert oder verweisen auf ihre jeweiligen Internetseiten für aktuelle Informationen. Mit dem Streik protestieren Gewerkschaften in Frankreich gegen europäische Pläne bei der Luftüberwachung. Sie befürchten etwa schlechtere Arbeitsbedingungen der Fluglotsen.
 

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