Schnee

ATX bei 2.716,15

Börse schließt mit schwächerer Tendenz

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Banken und Immobilientitel präsentierten sich schwach.

Die Wiener Börse hat am Mittwoch bei moderatem Volumen mit schwächerer Tendenz geschlossen. Der ATX fiel um 17,5 Punkte oder 0,64 Prozent auf 2.716,15 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 24 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.740 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York -0,41 Prozent, DAX/Frankfurt -1,00 Prozent, FTSE/London -0,93 Prozent und CAC-40/Paris -1,47 Prozent.

Nach einem verhaltenen Verlauf rutschte der Markt im Späthandel im Gleichschritt mit dem ebenfalls schwachen europäischen Umfeld etwas tiefer ins Minus. Belastet wurden die europäischen Börsen am Mittwoch von neuen Sorgen um die Zahlungsfähigkeit einiger europäischer Länder. Auslöser war eine schlechter als erwartet gelaufene Auktion portugiesischer Staatspapiere.

Keine nachhaltigen Impulse für den Wiener Markt brachten die am Mittwoch vorgelegten Unternehmensergebnisse von OMV und Telekom Austria. Händlern zufolge waren die Zahlen im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. OMV konnten zwar nach Vorlage von Neunmonatszahlen zeitweise deutlich zulegen, fielen aber im Späthandel wieder knapp unter das Vortagesniveau zurück und schlossen 0,07 Prozent tiefer bei 27,75 Euro.

Telekom Austria gaben hingegen nach Veröffentlichung von Drittquartalsergebnissen im Verlauf nach, erholten sich im Späthandel aber wieder und schlossen ebenfalls knapp behauptet mit einem kleinen Minus von 0,22 Prozent auf 11,31 Euro.

Schwach notierten in Wien die beiden Bankenschwergewichte. Erste Group fielen um 2,04 Prozent uaf 32,20 Euro. Raiffeisen International gaben 1,63 Prozent auf 41,05 Euro nach.

Größere Abgaben gab es auch in einzelnen Immobilienwerten. Conwert fielen um 2,35 Prozent auf 9,99 Euro und waren damit der Tagesverlierer im prime market. Immofinanz verloren 2,15 Prozent auf 2,91 Euro. Unter den weiteren Verlierern rangierten bwin mit einem Minus von 2,24 Prozent auf 30,80 Euro.

Gesucht waren Intercell und stiegen um 3,11 Prozent auf 17,40 Euro. Die Aktie konnte sich damit großteils von ihren Vortagesverlusten erholen. Am Dienstag hatten Intercell nach Vorlage von Ergebnissen 4,45 Prozent nachgegeben.

 

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