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Europas Leitbörsen uneinheitlich

Sentix-Barometer zeigt Anstieg der Konjunktur in Eurozone.

Die Leitbörsen in Europa haben am Montagvormittag uneinheitlich tendiert. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.45 Uhr um 1,14 Einheiten oder 0,04 Prozent auf 2.978,80 Punkte.

Der DAX in Frankfurt notierte mit 9.203,64 Punkten und einem Plus von 31,23 Einheiten oder 0,34 Prozent. In London sank der FT-SE-100 um 4,60 Einheiten oder 0,07 Prozent auf 6.547,39 Zähler.

Für die Eurozone erwarten professionelle Investoren ein Anziehen der Konjunktur. Das Gesamtbarometer für die Stimmung, das von der Investmentberatung Sentix erstellt wird, sackte im Dezember zwar leicht um 1,3 auf 8,0 Punkte. Allerdings kletterten die Aussichten für die nächsten sechs Monate auf den höchsten Stand seit April 2006, hieß es. Die Vorgaben von den japanischen Aktienmärkten waren gut. In China sind die Exporte mehr als erwartet gestiegen.

Im Branchenvergleich konnten sich die Versorgerwerte gut positionieren. So kletterten GDF-Suez-Anteilsscheine im Vormittagshandel mit einem Plus von 2,55 Prozent auf 16,90 Euro an die Spitze des Euro-Stoxx-50. Auch die Papiere des deutschen Energiekonzerns E.On gewannen 0,96 Prozent auf 13,65 Euro.

Philips-Aktien rutschten auf den letzten Platz im europäischen Leitindex. Sie notierten mit einem Minus von 1,50 Prozent bei 25,285 Euro. Ende vergangener Woche hatte Philips zu den Elektronikunternehmen gehört, deren Büros von europäischen Wettbewerbshütern wegen Verdachts auf illegale Absprachen durchsucht wurden. Der Konzern hatte am Freitag erklärt, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

Im DAX konnte sich auch ein Energieversorger auf dem Siegerpodest platzieren. Die RWE-Aktien erhöhten sich um 1,17 Prozent auf 27,215 Euro. Mit einem Plus von 1,07 Prozent auf 15,525 Euro notierten die Lufthansa-Papiere. Die AUA-Mutter will einem Bericht der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ zufolge ihr Vielfliegerprogramm „Miles & More“ in ein eigenständiges Unternehmen ausgründen.

Die Rohstoffwerte im britischen „Footsie“ gerieten unter Druck. Im klar roten Bereich des Index verloren Fresnillo 2,77 Prozent auf 736,00 Pence. Tullow Oil rutschten um 2,45 Prozent auf 877,50 Pence, Petrofac sanken um 2,01 Prozent auf 1.170,00 Pence.