Gehaltsverhandlungen für 80.000 Banker

Neuer KV ab April

Gehaltsverhandlungen für 80.000 Banker

Gewerkschaft will "angemessene reale und nachhaltige" Erhöhung.

Am Dienstag gehen die diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 80.000 Angestellten in den Kreditinstituten in Österreich weiter. Auftakt zur heurigen Runde war am 31. Jänner. Da haben die Arbeitnehmer ihre Forderungen überreicht. Die Gehaltserhöhungen sollen mit 1. April 2011 in Kraft treten, weil beim letzten Abschluss die Gültigkeit auf 14 Monate erstreckt worden ist.

Die Gewerkschaft GPA-djp fordert eine "angemessene, reale und nachhaltige" Anhebung der Gehälter. Auch will sie im Kollektivvertrag Vorkehrungen gegen den steigenden Arbeitsdruck verankert wissen. Zumal, wie die Arbeitnehmer argumentieren, die Bankmitarbeiter wesentlichen Anteil daran hätten, dass es den Instituten wieder besser gehe.

Ein weiterer Verhandlungstermin nach der morgigen Runde ist für den 3. März vereinbart.

Für 2010 haben die Bankmitarbeiter nach vier Verhandlungsrunden mit im Schnitt 1,36 % mehr Gehalt abgeschlossen, damals trat der neue KV wie in den Jahren davor mit 1. Feber in Kraft. Außerdem wurde die Anhebung etappenweise wirksam. Die Gehälter wurden ab 1. Februar 2010 um 0,75 % erhöht, Anfang August kam ein Fixbetrag dazu.