Faymann/Spindelegger

Amtlich

HurrAAA! Unser 
Triple A
 bleibt

Agentur Fitch gibt Bestnote - Für Österreichs Kreditwürdigkeit.

Jetzt ist es amtlich: Wir sind raus aus der Krise, Österreichs Wirtschaft steht auf soliden Beinen. Die US-Ratingagentur hat Österreichs Kreditwürdigkeit erneut mit der Bestnote Triple A bewertet, auch der Ausblick bleibt stabil. Die strengen Prüfer begründeten ihre Rating-Entscheidung am Dienstag in einer Aussendung unter anderem mit unseren guten wirtschaftlichen Fundamentaldaten und der geringen Arbeitslosigkeit (Österreich hat die niedrigste Arbeitslosenquote in der EU).

Faymann: „Österreich ist hervorragend aufgestellt“
Das starke Engagement unserer Banken in Osteuropa sei „derzeit kein materielles Risiko für Österreichs AAA-Status“, so Gergely Kiss, Chef der Staatsanleihen-Abteilung bei Fitch. Unter anderem wegen Osteuropa-Risiken hatte uns die Ratingagentur Standard & Poor’s ja am 13. Jänner das Triple A entzogen. Die befürchteten Auswirkungen in Form höherer Zinsen für unsere Staatsanleihen hatte das aber nicht gehabt: ­Österreich zahlt derzeit so niedrige Zinsen wie nie für Anleihen mit zehn Jahren Laufzeit.

Fekter rechnet nun auch mit Aufwertung durch S&P
Die Regierung zeigte sich hocherfreut über die Bestätigung der Bestnote durch Fitch. „Damit zeigt sich, dass die Republik Österreich hervorragend aufgestellt ist“, so Kanzler Werner Faymann (SPÖ). Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) führt den Erhalt des Triple A vor allem auf das Konsolidierungspaket der Regierung zurück, ohne das es „unter Umständen“ eine Abwertung gegeben hätte. Fekter rechnet damit, dass S&P ­Österreich nun bald wieder aufwerten wird.

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