Kind Winter Schnee Weihnachten Wetter

Der ÖSTERREICH-Check:

So teuer wird der Winter

Kosten so hoch wie nie: Familien zahlen bis zu 400 Euro mehr!

Noch einmal waren die Schanigärten voll, spazierten Tausende in Kurzarm-T-Shirts durch die Straßen, gönnten sich viele bei strahlendem Sonnenschein ein Eis. Doch ab heute ist es mit dem goldenen Herbst vorbei. Der Winter lässt schon grüßen: für Sonntag war im ganzen Land ein veritabler Temperatursturz prognostiziert: maximal 15 Grad und ab 1.400 Metern sogar Schnee.

Und der Winter wird teuer, wie ÖSTERREICH-Recherchen ergaben: 30 Städte im ganzen Land hat unsere Redaktion unter die Lupe genommen – und das Ergebnis ist ernüchternd: Denn eine vierköpfige Familie zahlt für ihre Haushaltsenergie (Gas, Wasser, Strom) heuer fast überall deutlich mehr als noch vor drei Jahren. In Traun sind die Preise um 438 Euro gestiegen, in Leonding um 434 Euro.

Positiver Ausreißer: Durch günstigere Gaspreise zahlt man in den meisten Gemeinden Vorarlbergs in diesem Jahr weniger als bisher. In Lustenau wurde das Leben beispielsweise sogar um 85 Euro billiger!

Aber auch alle anderen müssen die Horror-Preise nicht einfach hinnehmen. Wer Gas- oder Stromanbieter wechselt, kann pro Jahr ganz einfach bis zu 300 Euro sparen! „Ein solcher Wechsel ist in fünf Minuten erledigt und würde auch die Lieferanten mächtig unter Druck setzen“, erklärt Walter Boltz, Vorstand von E-Control.

© oe24
Die stärksten Bilder vom neuen
× Die stärksten Bilder vom neuen

 

Nächste Seite: Wetterprognose verspricht ersten Schnee

Noch einmal waren die Schanigärten voll, spazierten Tausende mit kurzärmeligen T-Shirts über die Straßen, gönnten sich etliche bei strahlendem Sonnenschein ein Eis. Doch so schön der gestrige Samstag auch war: Heute ist es mit dem goldenen Herbst vorerst vorbei.

Schnee auf 1.400 Meter, Windböen bis zu 60 km/h
Schon in der Nacht zog von Nordwesten her eine Kaltfront nach Österreich. In ihrem Gepäck: jede Menge Regen, dichte Wolken und sogar Schneefall. Und so wird es heute in Nordstaulagen dann auch bis auf 1.400 Meter schneien!

Ebenfalls am Sonntag ein Thema: der Wind. Böen bis zu 60 km
h werden keine Seltenheit sein, wenn sich bis zum Nachmittag die Störungsfront über das gesamte Land legt. Und auch die Temperaturen stürzen regelrecht ab. Mit Höchsttemperaturen von 15 Grad wird es heute 12 Grad kälter als am Samstag!

Morgen schön, dann kommt wieder viel Regen
Hoffnung ist für Montag in Sicht: Dann macht der Regen zumindest für einen Tag Pause. Die Sonne zeigt sich wieder, es wird freundlich und schön. „Am Dienstag aber ziehen von Westen wieder neue Wolken herein, die ab Mittwoch dann im ganzen Land viel Regen bringen“, sagt Stefan Kiesenhofer von der ZAMG. Und: Die 20-Grad-Marke werden wir in dieser Woche kein einziges Mal knacken.