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Wiener Börse schließt mit leichtem Plus

 Post will Dividende für 2014 auf 1,95 Euro je Titel anheben.

Die Wiener Börse hat den Handel am Donnerstag gut behauptet beendet. Der ATX stieg um minimale 0,79 Punkte oder 0,03 Prozent auf 2.506,75 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 18 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.525,00 Punkten.

An den europäischen Leitbörsen ging der Handel mehrheitlich mit einem moderaten Minus zu Ende. Starke Kursbewegungen blieben in Ermangelung wesentlicher Impulse aus. Marktteilnehmer sprachen von einer Atempause nach den deutlichen Kursgewinnen zur Wochenmitte.

Belastet wurde der ATX unter anderem von den Kursverlusten in Erste Group (minus 3,01 Prozent auf 23,01 Euro). Fest präsentierten sich dagegen die Titel der Österreichischen Post mit plus 2,77 Prozent auf 45,48 Euro. Das Unternehmen blickt auf ein erfreuliches Jahr 2014 zurück und will die Dividende von 1,90 auf 1,95 Euro je Aktie anheben. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg 2014 um 5,9 Prozent auf 196,9 Mio. Euro.

Die Papiere des Flughafen Wien sanken nach Vorlage von Passagierzahlen um 0,37 Prozent auf 78,21 Euro. Der Airport meldete einen Rückgang der Zahl der abgefertigten Passagiere im Februar um 4,2 Prozent zum Vorjahresmonat. Grund waren Reduktionen im Flugangebot der Austrian Airlines sowie die Krisensituation in Russland und der Ukraine und die damit verbundenen Rückgänge im Transferverkehr.

FACC schlossen mit einem kleinen Plus von 0,04 Prozent auf 7,45 Euro. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien des Luftfahrtzulieferers gestrichen und bewerten die Titel nun mit "Hold". Das Kursziel wurde ebenfalls von 10,0 auf 8,0 Euro gekappt. Auch die JPMorgan-Analysten haben ihre Kaufempfehlung "Overweight" für die Aktien der FACC gestrichen, sie votierten nun "Neutral". Ihr Kursziel haben sie ebenso von 10,0 auf 7,8 Euro gesenkt.

Die RCB-Analysten meldeten sich zudem zur OMV zu Wort und erhöhen ihr Kursziel für die Aktie des Öl- und Gaskonzerns von 27,00 auf 28,75 Euro. Ihre Kaufempfehlung "Buy" haben sie bestätigt. OMV legten 0,77 Prozent auf 24,87 Euro zu.

Die Strabag steigt indessen beim bayrischen Seniorenheim-Marktführer SeniVita ein und übernimmt 46 Prozent an deren neugegründeter Tochter SeniVita Social Estate AG, schreibt das "WirtschaftsBlatt". Strabag-Papiere gingen um marginale 0,02 Prozent leichter bei 21,50 Euro aus dem Handel.