Holcim von schwacher Baukonjunktur gebremst

Die nach wie vor gedämpfte Baukonjunktur in weiten Teilen Europas und den USA hat beim Schweizer Zementkonzern Holcim im Auftaktquartal Spuren hinterlassen. Der Umsatz fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp zwei Prozent auf 4,66 Mrd. Franken (3,65 Mrd. Euro) und verfehlte damit die Erwartungen der Analysten.

Zudem lasteten steigende Kosten für Rohmaterialien und Energie, die Holcim nicht vollumfänglich auf die Kunden abwälzen konnte, sowie der starke Franken auf den Gewinnen des HeidelbergCement-Konkurrenten. Mit insgesamt 10 Mio. Franken fiel der Konzerngewinn daher deutlich schmaler aus als die von den Analysten vorhergesagten 127 Mio. Franken. Im Vorjahreszeitraum hatte eine einmalige Steuerbelastung Holcim einen Verlust von 68 Mio. Franken beschert.

Für den Rest des Jahres gab sich Holcim allerdings optimistisch. So geht das Unternehmen von einer Erholung der Bauwirtschaft in den reifen Märkten und Wachstum in den Schwellenländern aus.