Airliner Lauda will vom Ölpreis unabhängig werden

Investitionen: Der Ausweg aus der Krise

Bei einem Gipfeltreffen der Wirtschaft haben die Chefs von Unternehmen, "die der Krise trotzen", über die Herausforderungen der nächsten Monate diskutiert.

In weiteren Investitionen sehen sie den Weg aus der Krise. Das Thema Elektroauto liegt für den Vorstandsvorsitzenden des Volkswagen-Konzerns, Martin Winterkorn, und den Chef von Audi, Rupert Stadler, noch in ferner Zukunft.

Das Elektroauto befinde sich derzeit im Prototyp-Stadium. Mann müssen auch in andere Felder investieren. "Das was wir machen, kostet extrem viel Geld", erklärte Stadler. Winterkorn meinte, dass man beim Thema Wasser-Systeme statt Verbrennungsmotoren in rund 50 Jahren einen bedeutenden Schritt weiter sein könnte. In 100 Jahren sei vielleicht auch das Problem Energiedichte bei Batterien besser gelöst.

Niki Lauda hoffte auf eine Veränderung der Triebwerke bei Flugzeugen. "Wir sind ständig gepeinigt vom Ölpreis. Hoffentlich kommen wir bald so weit, dass Flugzeuge nichts mehr anrichten. Dass wir in einer verbesserten Form fliegen können, dass hinten nichts Schädliches mehr rauskommt", so der Airline-Chef. Seine Fluglinie "Niki" sei nun nach sechs Jahren das erste Mal profitabel. Rund 22 Prozent Wachstum habe er jährlich verzeichnen können.

Für Hannes Ametsreiter, A1-Chef, liegt die Zukunft des Telekom-Geschäfts nicht in der Sprachkommunikation sondern in der Konzentration auf Daten, deren Volumen sich jährlich verdopple. "Auf uns kommt eine Revolution zu", sagte er. Die Wertschöpfungskette sei in den letzten Jahren eine völlig andere.

Die Wirtschafts-Größen diskutierten im VIP-Zelt am Fuße der Streif-Abfahrt. Das Land Tirol, die Tiroler Tageszeitung und die Agentur WWP hatten dazu am Rande des Hahnenkamm-Wochenendes eingeladen. Tirols Landeshauptmann Platter begrüßte die Gäste.