Pröll: Finanzhilfe kein Geschenk sondern Darlehen

Vertrag unterzeichnet

Jetzt fix: Pröll gibt Griechenland 2,3 Mrd

Wie der Sprecher des Finanzministeriums, Harald Waiglein, gegenüber der APA sagte, sei am Nachmittag dazu Einvernehmen mit Bundeskanzler Werner Faymann (S) hergestellt worden.

Finanzminister Josef Pröll (V) hat am heutigen Freitag eine Vereinbarung über österreichische Notkredite in Höhe von rund 2,3 Mrd. Euro an Griechenland unterschrieben. Wie der Sprecher des Finanzministeriums, Harald Waiglein, gegenüber der APA sagte, sei am Nachmittag dazu Einvernehmen mit Bundeskanzler Werner Faymann (S) hergestellt worden.

Es handle sich bei der Kreditvereinbarung um eine "provisorische Willensbekundung" der Euro-Staaten nach dem Beschluss der Finanzminister vom Sonntag, Griechenland innerhalb von drei Jahren mit 80 Mrd. Euro zu unterstützen, sagte der Sprecher. 30 Mrd. Euro will zusätzlich der Internationale Währungsfonds (IWF) stellen.

Die Vereinbarung verpflichte Österreich noch nicht zur Auszahlung der Kredite, sagte Waiglein. Für die Zahlungen konkreter Tranchen seien noch Kreditvereinbarungen notwendig, die von der Erfüllung der griechischen Auflagen abhängig seien.