Kapsch TrafficCom erhält Millionen-Auftrag aus Tschechien

Der börsenotierte Wiener Mautsystem-Anbieter Kapsch TrafficCom, der in Tschechien seit 2007 ein auf Mikrowellen basierendes Lkw-Mautsystem betreibt, hat vom tschechischen Staate einen Auftrag im Wert von 84 Mio. Kronen (3,36 Mio. Euro) zur Reparatur von Lkw-Bordboxen erhalten, die für die Kommunikation zwischen den Lkw und den Mauttoren gebraucht werden.

Das berichtete die tschechische Tageszeitung "Mlada fronta Dnes" (Mittwoch-Ausgabe). Kapsch hatte die insgesamt rund 600.000 Bordeinheiten für das elektronische Mautsystem in Tschechien selbst geliefert - inzwischen funktionieren 103.000 davon nicht mehr. Die Garantie sei aber bereits abgelaufen, wird Karel Feix, Kapsch-Chef in Tschechien, von der Zeitung zitiert. Die Reparatur soll großteils aus den von den Frächtern hinterlegten Kautionen finanziert werden. Kapsch war zuletzt in Tschechien wegen der Betriebskosten des Mautsystems unter Beschuss seitens der obersten Kontrollbehörde (NKU) und des Verkehrsministeriums geraten.

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