Konjunktur: Schweiz erwartet für 2011 geringeres Wachstum

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat seine Konjunkturprognose für 2010 von 1,8 auf 2,7 Prozent erhöht. Nun beginnt aber der Exportmotor wegen der Frankenstärke zu stottern.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat seine Konjunkturprognose für 2010 von 1,8 auf 2,7 Prozent erhöht. Nun beginnt aber der Exportmotor wegen der Frankenstärke zu stottern.

Für 2011 wurde das erwartete Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,6 auf 1,2 Prozent nach unten revidiert. Experten erwarten bei den Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen für 2011 nur noch eine bescheidene Zunahme von 2,2 Prozent, nach 7,0 Prozent im Jahr 2010.

Bundesökonomen rechnen auch mit deutlichen wechselkursbedingten Bremseffekten. In den vergangenen Monaten habe der Franken vor allem zum Euro an Wert gewonnen. Eine Aufwertung in diesem Ausmaß werde spürbare Wachstumseinbußen beim Export nach sich ziehen. Die Inlandsnachfrage werde die schwächeren Impulse vom Export nicht kompensieren können.

Die prognostizierte konjunkturelle Verlangsamung werde im Verlauf von 2011 auch die Arbeitsmarkterholung etwas bremsen.