AUA baut ihr Streckennetz um

Konzentration auf Wien

AUA baut ihr Streckennetz um

Die AUA setzt Maßnahmen, um ihre Position am Drehkreuz Wien zu verteidigen.     

Der neue AUA-Chef Alexis von Hoensbroech geht mit einer neuen Strategie in die Offensive gegen die Billigflieger-Konkurrenz. Die Airline baut die Drehscheibe Wien aus – dafür werden die Basen in den Bundesländern aufgelassen. Das heißt: Ab Wien fliegt die AUA zwar noch in die Bundesländer-Hauptstädte, von dort aber nicht mehr selbst ins benachbarte Ausland. Flüge wie beispielsweise Linz–Düsseldorf übernehmen Mutter Lufthansa oder Schwester Eurowings. Vom Aus für die Bundesländer-Standorte sind über 200 Piloten und Flugbegleiter betroffen. Ihnen wird ein Wechsel nach Wien angeboten. Verhandlungen mit dem Betriebsrat laufen. Seitens 
 Gewerkschaft und Landespolitik hagelt es Kritik.

Neue Flieger. Die Mittelstrecken-Airbus-Flotte soll in den nächsten Jahren von 36 auf 46 Flugzeuge wachsen. „Wir investieren hier über 200 Mio. Euro“, so Hoensbroech. Das Angebot ab Wien werde so um mehr als 10 % steigen.

Ausgeflottet werden gleichzeitig die 18 kleinen Turboprop-Maschinen. (sea)