Lufthansa-Chef: Sommergeschäft hinter Erwartungen

Das Sommergeschäft ist bei der deutschen AUA-Mutter Lufthansa nicht so gut gelaufen wie erhofft. "Wir hatten einen ordentlichen Sommer. Aber wir hatten gehofft, dass sich die Luftfracht stärker belebt. Das ist ausgeblieben", sagte Unternehmenschef Christoph Franz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Seit Jahren belasteten Überkapazitäten das Frachtgeschäft. Dies führe zu hohem Preisdruck.

Zudem litten Importe aus Asien nach Europa wegen der schwachen europäischen Konjunktur. Des Weiteren sei eine Verlagerung auf See- und Landtransport zu beobachten. Der Passagierverkehr steige zwar weiter, aber dies führe aufgrund des Preisdrucks nicht immer zu höheren Gewinnen, sagte Franz. Die Unruhen in Syrien und Ägypten bekäme Lufthansa auf Konzernebene hingegen kaum zu spüren.

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