Die Lufthansa-Gruppe (und damit auch unsere AUA) plant offenbar einen radikalen Ultra-Billig-Tarif. Er soll die Economy Light-Preise unterbieten. Aber es gibt einen Haken: Man muss für alles extra zahlen.
Werden wir bald für absolut alles extra zur Kasse gebeten? Wer den offenbar geplanten Ultra-Billig-Tarif der Lufthansa Group will, auf den könnte das zukommen, berichtet das Branchenmedium Aero Telegraph.
Billiger als „Light“: Was steckt dahinter?
Bisher galt der „Economy Light“-Tarif als die günstigste Option für Reisende, die nur mit Handgepäck unterwegs sind. Doch das könnte sich bald ändern. Der neue Geheim-Plan soll einen Tarif vorsehen, der noch einmal deutlich darunter angesiedelt ist.
Im Ticketpreis enthalten wäre dann wohl wirklich nur noch der nackte Sitzplatz.
Das könnte alles wegfallen
Branchen-Insidern zufolge steht bei dem neuen Modell fast alles auf dem Prüfstand, was bisher als Standard galt:
- Kein Handgepäck: Sogar der kleine Trolley könnte extra kosten (nur noch eine kleine Tasche unter dem Sitz wäre frei).
- Keine Meilen: Wer den Spar-Tarif bucht, sammelt eventuell keine Status- oder Prämienmeilen mehr.
- Null Flexibilität: Umbuchungen oder Stornierungen? In diesem Tarif wohl ausgeschlossen.
Angriff auf Ryanair
Ziel der Strategie: Die Lufthansa-Gruppe (Lufthansa, AUA, Swiss, Brussels) will preisbewusste Kunden zurückgewinnen, die bisher konsequent bei den Billigfliegern gebucht haben. Vor allem auf europäischen Kurzstrecken tobt ein knallharter Preiskampf.
Offiziell gibt man sich noch zurückhaltend. Ein Sprecher erklärte auf Anfrage, dass man „Tarifstrukturen regelmäßig überprüfe“. Ein Dementi klingt anders!