Namhafte Autoren spendeten Straßenzeitungen Texte

Eine Reihe namhafter Schriftsteller hat den deutschsprachigen Straßenzeitungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz jeweils einen Text gespendet, den diese im kommenden halben Jahr abdrucken dürfen. Der Großteil der Texte ist bisher unveröffentlicht. Die Salzburger Straßenzeitung "Apropos" wird im Juli die Ausgabe ausschließlich der Literatur widmen, wie das Redaktionsteam via Aussendung bekanntgab.

Daniel Glattauer, Siegfried Lenz, Martin Suter, Ingrid Noll, Feridun Zaimoglu, Juli Zeh, Marlene Streeruwitz, Arno Geiger - sie und viele andere Schriftstellerinnen und Schriftsteller machen bei dem Projekt der Straßenmagazine mit. Nach der Literatur-geballten Juli-Ausgabe wird "Apropos" zusätzlich bis Jahresende in jeder Ausgabe weitere Texte von Literaten abdrucken - wie auch andere Straßenzeitungen.

"Wir sind begeistert und überrascht, wie viele hochkarätige Schriftsteller sofort zugesagt haben, dass sie uns mit einer Geschichte unterstützen wollen," sagt Beatrice Gerst aus Stuttgart, Koordinatorin der deutschsprachigen Plattform des INSP (Internationalen Straßenzeitungsnetzwerkes). Die Straßenzeitungsprojekte deutscher Sprache wollen mit dieser ersten gemeinsamen Aktion ein größeres Bewusstsein für ihre Arbeit und ihre Zielgruppe schaffen. Insgesamt haben die 30 Straßenzeitungsprojekte in den drei Ländern eine Auflage von bis zu 500.000 Exemplaren.