Microsoft glänzt im Weihnachtsquartal

Der Verkaufserfolg der neuen Spielekonsole Xbox One hat Microsoft ein glänzendes zweites Geschäftsquartal (bis Ende Dezember) beschert. Der Umsatz des Konzerns stieg um 14 Prozent auf 24,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar zu.

Die Investitionen in Geräte und Services zahlten sich aus, erklärte der scheidende Konzernchef Steve Ballmer. Analysten hatten nicht damit gerechnet, dass sich Microsoft so gut schlägt. Die Aktie des Konzerns stieg nachbörslich um vier Prozent. Microsoft steckt mitten im Wandel weg vom reinen Anbieter von Software. Deshalb übernimmt der Konzern auch das Handygeschäft der finnischen Nokia. Deren Lumia-Smartphones laufen ohnehin schon mit Microsoft-Software. Durch die breitere Aufstellung konnte Microsoft auch ein etwas schwächeres Geschäft mit dem einstmals wichtigsten Geldbringer Windows ausgleichen. Microsoft bekommt bei dem Betriebssystem die schrumpfenden PC-Verkäufe an Privatkunden zu spüren. Dagegen erwies sich die Xbox One als Hit. Die Spielekonsole war im November herausgekommen - zeitgleich mit dem ebenfalls sehr erfolgreichen Konkurrenzgerät Sony Playstation 4.