Moody's: Griechische Sicherheiten wecken Zweifel an Euro-Rettung

Die griechischen Sicherheiten für finnische Hilfen werden nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's negativ auf die Kreditwürdigkeit Griechenlands auswirken. Bilaterale Verträge dieser Art würden deshalb als negativ für die Bonität der unter den Euro-Rettungsschirm geflüchteten Staaten gewertet, mahnten die Experten am Montag.

Zudem wecke dies Zweifel an der Entschlossenheit "einiger Politiker der Euro-Zone", alles für eine Stabilisierung der Gemeinschaftswährung zu tun. Vereinbarungen über Sicherheiten für Hilfszahlungen schränkten künftige Rettungsprogramme ein. Ferner drohten sie die Bereitstellung von Krediten zu verzögern und damit die Zahlungsunfähigkeit eines Staates zu beschleunigen.

Finnland hat als erster Euro-Staat durchgesetzt, dass Griechenland für weitere Beiträge des Landes zur Rettung des Partners ein Pfand erhält.