Auslastung bei AUA-Passagieren blieb unverändert

Nachfrist vorbei: Lufthansa hält mehr als 95 % der AUA-Aktien

Die deutsche Lufthansa hält aktuell 95,4 Prozent der AUA-Aktien, die von der AUA gehaltenen eigenen Aktien (3,45 Prozent) noch nicht mitgerechnet. Das teilte die deutsche Kranichairline und neue AUA-Mutter nach der ausgelaufenen Nachfrist für die Aktionäre mit.

In der seit Mitte Mai laufenden Nachfrist seien der Lufthansa weitere rund 8,9 Prozent des Aktienkapitals angedient worden. Mit dem Closing am 3.9, waren 86,48 Prozent der AUA-Aktien an die Lufthansa übergegangen. Allerdings war schon damals klar, dass die für ein Hinausdrängen der verbliebenen Aktionäre notwendige Schwelle von 90 Prozent überschritten war.

Wie die Lufthansa bereits mehrfach angekündigt hat, kann der verbliebene Streubesitz nun hinausgedrängt werden ("Squeeze out"). Die Lufthansa hat am 27. Jänner ihr öffentliches Übernahmeangebot an die AUA-Streubesitz-Aktionäre gelegt. Geboten wurden 4,49 Euro je Aktie.