Wiener Hotels befürchten jetzt Pleite-Welle

"Es hagelt Stornierungen"

Wiener Hotels befürchten jetzt Pleite-Welle

Bei Storno-Welle aus Deutschland brechen 80 % der Buchungen weg.

 

Die Kündigungen von 140 Mitarbeitern des Traditions-Hotels Sacher waren wohl nur ein böser Vorbote – die Reisewarnung von Deutschland für Wien bringt die ohnehin massiv gebeutelten Stadt-Hotels weiter in Bedrängnis und absolute Notlage.

Jetzt ist Wien auf Rot gesetzt, „ich sehe schwarz für die Zukunft der Wiener Tourismusbetriebe“, warnt Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien.

Orange Corona-Ampel brachte 1. Stornowelle

Seit der Wiedereröffnung der Wiener Hotels im Frühsommer habe sich die Buchungslage zwar verbessert – rund 60 Prozent der Betriebe sind geöffnet –, allerdings liegen die Auslastungszahlen nur bei 28 Prozent. Der im Herbst erwartete Städte-Tourismus wäre rettend für so manches Haus gewesen.

Mit Corona-Ampel auf „Orange“ und der deutschen Reisewarnung, hat sich die Situation nun neuerlich dramatisch verschärft: „Es hagelt Stornierungen und Buchungen für den weiteren Herbst bleiben komplett aus,“ so Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie die Hiobsbotschaft.