OMV will sich stärker in Türkei und Nordirak engagieren

Die OMV will die Türkei zum dritten "Business Hub" innerhalb des Konzern entwickeln. Derzeit werde eine Minderheitsbeteiligung bei der geplanten Ceyhan-Raffinerie im Süden der Türkei diskutiert, sagte Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer auf dem "OMV Media Summit" in London. Man benötige aber eine Integration mit Ölfeldern.

Die OMV will die Türkei zum dritten "Business Hub" innerhalb des Konzern entwickeln. Derzeit werde eine Minderheitsbeteiligung bei der geplanten Ceyhan-Raffinerie im Süden der Türkei diskutiert, sagte Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer auf dem "OMV Media Summit" in London. Man benötige aber eine Integration mit Ölfeldern.

Die OMV werde "vergleichbare Summen" wie in Südosteuropa in die Türkei und Nordirak investieren, so Ruttenstorfer. Die Türkei soll sich zu einer Brücke zum Nordirak und zur Kaspischen Region entwickeln. Die Türkei ist der am schnellsten wachsende Markt für Mineralöl mit einem Volumenzuwachs von 21 Prozent bis 2020, so OMV-Vizechef Gerhard Roiss. Ceyhan sei ein idealer Platz für eine Raffinerie, meinte Roiss.

Die OMV wird im Jahr 2010 rund 300 Mio. Euro an Kosten einsparen, sagte Ruttenstorfer. Die Restrukturierung und Modernisierung der rumänischen Petrom habe sich deutlich ausgewirkt. Für 2011 und 2012 sollen pro Jahr weitere 100 Mio. Euro eingespart werden.

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