Repsol vor Milliarden-Einigung mit Argentinien
Der Verwaltungsrat des europäischen Unternehmens soll am Dienstag über das Vorhaben entscheiden. Repsol kündigte am Freitag an, Rückstellungen von knapp 1,3 Mrd. Euro für Abschreibungen auf den YPF-Wert zu bilden. Beide Parteien lehnten eine Stellungnahme ab.
Mit dem Vergleich erhalten die Spanier etwa die Hälfte der Summe, die sie ursprünglich als Ausgleich für die Verstaatlichung ihres Mehrheitsanteils an Argentiniens größtem Energiekonzerns im Jahr 2012 verlangt hatten. Argentinien will Repsol mit Staatsanleihen bezahlen.
Das Land werde dafür auf bereits laufende Bonds zurückgreifen, aber auch eine neue zehnjährige Anleihe über 3 Mrd. Dollar begeben, verlautete aus Finanzmarktkreisen. Die Deutsche Bank habe die Verhandlungen als unabhängige Beraterin begleitet.
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