RIM-Chef will mit Blackberry unter Top 3 bei mobilen Computern

Der neue Chef des angeschlagenen Blackberry-Herstellers Research in Motion (RIM), Thorsten Heins, will sein Unternehmen zu einem der größten Produzenten von mobilen Computern machen. "Ich will auf Dauer unter den ersten Dreien sein im Markt für mobile Computer", sagte der 54-jährige Deutsche, der seit 2007 bei RIM arbeitet und vergangene Woche überraschend an die Spitze des kanadischen Unternehmens berufen wurde, dem "Handelsblatt".

Er will dies mit einem neuen Betriebssystem und vielen neuen Anwendungsprogrammen (Apps) schaffen. Blackberry hatte in den vergangenen Jahren zahlreiche Trends verschlafen - vor allem in den Vereinigten Staaten schrumpfte deshalb der Marktanteil zuletzt drastisch.

Der einstige Trendsetter sah zuletzt im Vergleich zu Apple und Samsung alt aus. "Batterie-Laufzeit, Netzwerk-Effizienz, schnelles Tippen und Sicherheit waren immer unsere Stärken. Aber vor allem in den USA können wir damit allein die Leute nicht mehr begeistern", sagte Heins.

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