Rio Tinto schaffte zum Jahresende kaum noch Wachstum bei Eisenerz

Das Wachstum der Eisenerz-Produktion des australischen Bergbauriesen Rio Tinto hat sich im Schlussquartal 2011 fast halbiert. Die Herstellung legte verglichen zum Vorquartal lediglich um drei Prozent zu auf 65 Millionen Tonnen, wie die weltweite Nummer Zwei nach der brasilianischen Vale mitteilte.

Der für die Stahlproduktion wichtige Rohstoff wurde offenbar vor allem vom größten Nachfrager China weniger bestellt. Rio Tinto nannte aber keine Details dazu. China ist der größte Einzelmarkt für den Konzern. Experten fürchten, dass sich die Rohstoffimporte der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft in diesem Jahr verringern werden, weil sich die Konjunktur vor Ort deutlich abkühlt. Im selben Zeitraum wuchs die chinesische Wirtschaft bereits so langsam wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr: Das Bruttoinlandsprodukt legte im vierten Quartal um 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie offizielle Daten zeigten.

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