Russland baut Anteil an Sberbank weiter ab

Der russische Staat zieht sich bei der größten Bank des Landes weiter zurück. Durch den Verkauf von 7,6 Prozent an der Sberbank soll der Anteil auf nur noch etwas mehr als 50 Prozent sinken. Der Staat will mit der Platzierung mindestens 156 Mrd. Rubel (3,88 Mrd. Euro) einnehmen. Insgesamt sollen 1,71 Milliarden Aktien zum Preis von circa 91 Rubel das Stück verkauft werden, wie die russische Notenbank am Montag in Moskau mitteilte.

Der Verkauf ist Teil des Privatisierungsplans der Regierung. Demnach will der Staat 1,5 Bill. Rubel durch den Verkauf von Firmenanteilen und Staatsbesitz erlösen. Die Sberbank ist mit 19.000 Filialen die größte Bank Russlands und wurde 2007 an die Börse gebracht. Heuer im Februar haben die Russen der Volksbanken AG aus Österreich die Osteuropa-Tochter Volksbank International für 505 Mio. Euro abgekauft.

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