Schaeffler verbuchte Gewinneinbruch

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Die Wirtschaftskrise in Europa und langsameres Wachstum in Schwellenländern haben dem Auto- und Industriezulieferer Schaeffler das Ergebnis verhagelt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank in den ersten neun Monaten auf 1,14 Mrd. Euro, das sind 15,2 Prozent weniger als vor Jahresfrist, wie der deutsche Familienkonzern berichtete.

Besonders stark fiel der Rückgang in der Industriesparte aus. "Das Marktumfeld hat sich im Laufe des dritten Quartals weiter eingetrübt", sagte Vorstandschef Jürgen Geißinger. Der Umsatz stieg um 4,2 Prozent auf 8,42 Mrd. Euro, Treiber war hier die Kernsparte Automotive. Während das Geschäft in Nordamerika nochmals leicht zugelegt habe, sei das Wachstum in der Region Asien/Pazifik langsamer ausgefallen als im ersten Halbjahr, hieß es. Weil Schaeffler für das laufende vierte Quartal nicht mit einer Belebung des weltweiten Wirtschaftswachstums rechnet, senkte der Konzern seine Umsatzprognose für 2012 auf vier Prozent.

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