Vip mobile

Serbische Ministerin warnt Telekom Austria

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Die Telekom könnt nicht Telekom Srbija und Vip mobile zugleich besitzen.

Die serbische Telekommunikationsministerin Jasna Matic hat die Telekom Austria gewarnt, sollte sie den Mehrheitsanteil an der zum Verkauf stehenden Telekom Srbija erwerben, könne sie nicht auch ihre serbische Mobilfunktochter Vip mobile behalten. Die österreichische Firma könnte auf dem serbischen Markt nicht als gleichzeitiger Besitzer von Telekom Srbija und Vip mobile tätig sein, präzisierte die Ministerin gegenüber der Tageszeitung "Press".

Wettbewerbskommission entscheidet
Die endgültige Entscheidung darüber sei allerdings der Wettbewerbskommission vorbehalten, meinte Matic. Die seit Mitte 2007 in Serbien tätige TA-Tochter hat derzeit rund 1,3 Millionen Kunden und einen 13-prozentigen Anteil am Mobilfunkmarkt. Der Belgrader Investitionsexperte Milan Kovacevic vertrat gegenüber dem Blatt eine andere Meinung. Seiner Ansicht nach besteht nur eine "geringe Chance", dass sich die Kommission gegen eine solche Konzentration angesichts des geringen Marktanteils der TA-Tocher Vip mobile äußert.

Zum Verkauf steht ein 51-prozentiger Anteil an der Telekom Srbija. Das Unternehmen, das sich zu 80 Prozent im Staatsbesitz befindet, während weitere 20 Prozent die griechische OTE hält, hat am Mobilfunkmarkt derzeit einen 60-prozentigen Anteil.

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Das Interesse an Telekom Srbija bekundeten sechs Unternehmen, darunter Telekom Austria. Die bindenden Offerte sind bis zum 21. März einzureichen.

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