Siemens beendet erfolglosen Ausflug in die Solarenergie-Technik

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Siemens steigt aus der Solartechnik aus. Im Zuge des anstehenden Sparprogramms solle das Geschäft verkauft werden, teilte der Konzern mit. Bei den erneuerbaren Energien werde sich das Unternehmen auf Wind- und Wasserkraft konzentrieren, hieß es. Die Erwartungen an die Solarenergie hätten sich nicht erfüllt.

Siemens hatte vor allem auf Anlagen zur Stromerzeugung von Sonnenhitze gesetzt und dafür eigens die israelische Solel für mehr als 400 Mio. Dollar (306,87 Mio. Euro) übernommen. Die Investitionen erwiesen sich als völliger Fehlschlag. Die Münchner mussten rund die Hälfte auf Solel abschreiben und stampfen nun das komplette Solargeschäft ein. Elektrotechnische Komponenten wie Generatoren und Netztechnik werde es aber weiterhin von Siemens geben. Die Division Solar & Hydro werde aufgelöst. Die Einheit beschäftigt 800 Mitarbeiter, davon 200 in Deutschland.

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