Siemens verschiebt Börsegang der Lichttochter Osram

Nun ist es offiziell: Siemens verschiebt den ursprünglich für Herbst geplanten Börsengang seiner Leuchtmitteltochter Osram. "In Anbetracht des hochvolatilen Umfeldes an den Kapitalmärkten und möglicher Wirkungen auf das Branchenumfeld soll Osram später an die Börse gebracht werden". Der Zeitpunkt der Aktienemission sei von der Stabilisierung der Marktverhältnisse abhängig.

Siemens plane nach wie vor, die Mehrheit an Osram abzugeben und als Ankeraktionär Miteigentümer zu bleiben, hieß es weiter. Bereits Anfang der Woche hatte sich abgezeichnet, dass Siemens den Zeitplan für eine der größten Aktienemissionen in den letzten Jahren aufgeben muss. In Finanz- und Branchenkreisen hatte es geheißen, angesichts des Absturzes an den Börsen sehe das Unternehmen keine Chancen mehr, in diesem Jahr genügend Investoren für die Aktien der Lichttechnikfirma zum gewünschten Preis zu finden.