S&T bis Juni tiefer in Verlusten

Bei der Suche nach einem rettenden Investor hat der IT-Dienstleister S&T wieder höhere Verluste für das erste Halbjahr 2011 gemeldet. Bis Juni schlugen Restrukturierungskosten von 6,3 Mio. Euro zu Buche. Der zuletzt stark geschrumpfte Konzern bilanziert in allen Positionen rot.

Der Umsatz ist im Halbjahr um 13 Prozent auf 131,3 Mio. Euro zurück gegangen. Beim Betriebsergebnis (EBIT) gab es einen Verlust von 10,4 Mio. Euro, unterm Strich blieb ein Nettoverlust von 16,4 Mio. Euro. Darin waren auch die Verluste von mittlerweile aufgegebenen Geschäftsbereichen enthalten. Der Verlust je Aktie lag bei 4,03 (2,30) Euro. Das Eigenkapital war mit 26,8 Mio. Euro negativ.

Der "noch nicht abgeschlossene Investoreneinstieg" erschwere die operative Sanierung und führe damit im zweiten Halbjahr zu einer Verschlechterung bei Marktposition und Ergebnisaussichten. Weiter heißt es: "Mehrere Angebote werden gegenwärtig geprüft. Wir erwarten diesbezüglich abschließende Ergebnisse im dritten Quartal."

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