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SW Umwelttechnik mit 40 Prozent Umsatzeinbruch

Die börsenotierte Kärntner SW Umwelttechnik AG konnte im Schlussquartal 2009 den starken Umsatzrückgang kaum abbremsen. Im Gesamtjahr gingen die Erlöse um 40 Prozent auf 66 (110) Mio. Euro zurück, nach neun Monaten hatte das Minus 42,5 Prozent betragen. Der Betriebserfolg (EBIT) halbierte sich im Vorjahr auf 1,3 (2,2) Mio. Euro. Der Jahresverlust nach Minderheiten verringerte sich unmerklich auf -3,3 (-3,6) Mio. Euro.

Der EGT-Verlust ging auf -3,1 (-5,0) Mio. Euro zurück. Nach wie vor nur schwer möglich seien Aussagen über die weitere Marktentwicklung, allerdings sei seit Mitte 2009 eine Bodenbildung zu erkennen, erklärte das Unternehmen in einer Mitteilung.

Durch die Konjunkturpakete in Österreich sowie die Unterstützung von IWF und EZB für Ungarn und Rumänien erwarte man deutliche Impulse in den von SW Umwelttechnik bearbeiteten Märkten, heißt es im Ausblick weiter. Kommunale Investitionen in Ungarn und Rumänien sollten ab Mitte 2010 deutlich steigen. Im Bereich der Industrie- und Gewerbekunden rechne man in Rumänien bereits für Ende 2010 und in Ungarn für 2011 mit einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung.

2009 konnte der Umsatzrückgang im Jahresverlauf leicht gedämpft werden. Hatte er in den ersten beiden Quartalen noch 55 bzw. 44 Prozent betragen, waren es im 3. und 4. Quartal nur noch 34 bzw. 31 Prozent Minus im Jahresabstand. In Ungarn sackten die Umsätze auf 31 (61) Mio. Euro ab, in Rumänien auf 13,6 (20,9) Mio. Euro; in Österreich hielt sich der Rückgang in Grenzen, hier gingen die Erlöse auf 18,7 (20,8) Mio. Euro zurück. Der Auftragsstand per Ende 2009 lag mit 32,8 Mio. Euro zwar noch 12 Prozent unter dem Vorjahreswert, aber bereits um 4 Prozent höher als im 3. Quartal.

Die Personalkosten (inkl. Leiharbeiter) wurden im Vorjahr um mehr als 25 Prozent gesenkt und damit an den Mengenrückgang von 27 Prozent angepasst. Der durchschnittliche Mitarbeiterstand wurde damit auf 735 (896) Personen reduziert.