Der deutsche Modekonzern Hugo Boss will eigene Aktien in Millionenhöhe zurückkaufen. Eine Mindestdividende von 4 Cent ist geplant.
Der deutsche Modekonzern Hugo Boss will bis Ende 2027 eigene Aktien im Wert von bis zu 200 Mio. Euro zurückkaufen. Details zum Aktienrückkaufprogramm, wie etwa das Startdatum, soll es kurz vor Beginn des Programms geben, wie das Unternehmen am Montag in Metzingen mitteilte. Finanziert werden soll der Rückkauf aus dem Barmittelzufluss des Unternehmens. Die zurückgekauften Aktien will Hugo Boss anschließend einziehen.
Nur Mindestdividende für Aktionäre
Gleichzeitig planen Vorstand und Aufsichtsrat, den Aktionären für das vergangene Geschäftsjahr lediglich die gesetzliche Mindestdividende auszuschütten. Der Hauptversammlung soll daher eine Dividende von nur 4 Cent pro Aktie vorgeschlagen werden. Im Jahr zuvor hatten die Aktionäre noch 1,40 Euro je Anteilsschein erhalten.
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Im Schnitt würde mit der Mindestdividende und dem Aktienrückkauf eine jährliche Aktionärsrendite erzielt, die in etwa dem für 2024 ausgeschütteten Niveau entspräche. Zudem werde damit das Unternehmen finanziell flexibler, hieß es.
Aktie reagiert nur kurz positiv
An der Börse konnte die Ankündigung zunächst für leichte Kursgewinne sorgen. Diese gaben jedoch rasch wieder nach.