"Djoker" investiert Millionen in Wiener Start-up

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"Djoker" investiert Millionen in Wiener Start-up

Tennis-Star Novak Djokovic steigt bei Getränkefirma waterdrop aus Österreich ein: als Markenbotschafter und Investor.

Das 2016 in Österreich gegründete Start-up waterdrop mischt mit zuckerfreien, in Wasser aufzulösenden Getränkewürfeln die Softdrink-Branche kräftig auf und hat Plastikflaschen den Kampf angesagt.

Jetzt konnte die Firma mit Tennis-Ass Novak Djokovic einen Weltstar als neuen Markenbotschafter und Investor gewinnen. Der „Djoker“ investiert mehrere Millionen Euro in waterdrop und wird künftig das Firmenlogo auf dem linken Arm tragen.

Mehr Wasser trinken

Er steht voll hinter der Idee von waterdrop: „Ein Profisportler zu sein, hängt nicht nur von Talent und Training ab, sondern auch von den Entscheidungen, die du für deinen Körper triffst. Dafür musste ich mir vielfältiges Wissen aneignen und dieses in meinen Alltag einbauen. Zu einem gesunden Lebensstil gehört es, genug Wasser zu trinken, ohne dabei Kompromisse gegenüber der Umwelt eingehen zu müssen. Ich glaube, dass wir durch unsere Zusammenarbeit einen echten Beitrag leisten und alle Plastikflaschen auf der [ATP World] Tour abschaffen können", sagt Djokovic. Er habe sich "dazu entschlossen, Verantwortung für meine Entscheidungen als Sportler, als Person des öffentlichen Lebens, aber auch als Vater zu übernehmen und abgefüllte Getränke nicht mehr zu unterstützen“.

Getränkeindustrie revolutionieren

"Novak Djokovic ist einer der größten Tennisspieler aller Zeiten und gehört zu den meistgeschätzten Champions in der Sportwelt. Er ist eine Inspiration – für mich persönlich und für viele Generationen. Mit ihm habe ich jemanden kennengelernt, der sich wirklich für die Umwelt einsetzt und sich darüber bewusst ist, wie essentiell Wasser für den Körper ist. Sein Engagement für eine gesunde und nachhaltige Lebensweise deckt sich perfekt mit unserer Vision. Gemeinsam können wir wirklich etwas bewirken und die Getränkeindustrie nachhaltig erschüttern (und verändern)“, erklärt Martin Murray, CEO und Gründer von waterdrop. 

Keine Plastikflaschen

"Unsere Mission ist es, Menschen dazu zu ermutigen, mehr Wasser zu trinken, damit sie ein gesünderes, längeres und nachhaltigeres Leben führen können", erklärt Murray die Ausrichtung von waterdrop. Und zwar mithilfe zuckerfreier Würfel, die sich in Wasser auflösen und mittels natürlicher Früchte, Vitaminen und Gewürzen für Geschmack sorgen. Bei der Produktion verzichtet der Hersteller fast komplett auf den Einsatz von Plastik und reduziert seine CO2-Emissionen drastisch. Im Vergleich zu anderen Flaschengetränkeherstellern spart waterdrop 98 % Plastik ein. Die Verpackungsmaterialien der Getränkewürfel sind recycelbar.     

In den sechs Jahren seit der Gründung kann das Unternehmen auf eine Basis von mehr als 2 Millionen Online-Kunden verweisen, verfügt über mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ist in mehr als 20.000 Einzelhandelsfilialen geführt und betreibt mehr als 40 eigene Filialen in Europa und den USA. Die waterdrop-Produkte werden derzeit in Europa, den USA und Singapur vertrieben.