Weihnachts-Shopping auf Rekordkurs

Einkaufssamstag

Weihnachts-Shopping auf Rekordkurs

Technikprodukte von Drohnen bis Handys, Mode und Spielwaren waren besonders gefragt.

Bei strahlendem Wetter herrschte am Samstag Hochbetrieb auf den Einkaufsstraßen quer durchs Land. Ab Mittag war beispielsweise auf der Wiener Kärntner Straße kaum mehr durchzukommen. Und in den Geschäften bildeten sich lange Schlangen an den Kassen. Denn: Heuer wollen laut aktuellen Umfragen mehr Menschen als in den Vorjahren ihre Geschenke schon Anfang Dezember kaufen.

Zwei Milliarden Euro geben wir für Geschenke aus

Mehr Besucher. Auch die Shoppingcenter waren bummvoll. „Es ist noch viel mehr los als am 1. Adventsamstag“, sagt Matthias Franta vom Wiener Donau Zentrum zu ÖSTERREICH. Die meisten Besucher seien dick bepackt mit Sackerln – „man merkt, dass das Weihnachtsgeld jetzt am Konto ist“. Auch andernorts drängten sich die Einkaufslustigen, so verzeichnete das Wiener Stadion Center bis 14 Uhr um 18 % mehr Besucher als am 2. Adventsamstag des Vorjahrs.

Schon jetzt zeichnet sich ab: Das Weihnachtsgeschäft 2016 steuert auf einen Rekord zu. „Es wird definitiv besser als im Vorjahr, das haben schon die ersten Dezembertage gezeigt“, sagt Center Manager Franta.

Umsatzplus. Knapp zwei Milliarden Euro wollen die Österreicher laut Marktforschern heuer für Weihnachten ausgeben; im Vorjahr waren es knapp 1,6 Milliarden. Dank der Steuerreform haben die Menschen mehr im Börsel – und das geben sie aus. Besonders stark war der Ansturm gestern auf Unterhaltungselektronik, Mode und Spielwaren. Auch in den Möbelhäusern ging es hoch her.

Höhepunkt. Und das ist erst der Anfang: Der wahre Höhepunkt des heurigen Weihnachtsshoppings ist kommende ­Woche mit dem verlängerten Einkaufswochenende um den verkaufsoffenen 8. Dezember.