D: Einfuhren verteuerten sich im Februar massiv
Die Einfuhren nach Deutschland verteuern sich wegen höherer Energiepreise so stark wie seit Oktober 2008 nicht mehr. Im Februar kosteten Importe 2,6 % mehr als vor Jahresfrist, wie das deutsche Statistische Bundesamt mitteilte. Einen stärkeren Anstieg gab es kurz nach Beginn der Finanzkrise mit 2,8 %. Analysten hatten dagegen im Schnitt nur mit einem Preisanstieg von 2,1 % gerechnet.
Grund für die Teuerung ist die Entwicklung des Ölpreises: Allein für Rohöl mussten die Kunden in Deutschland 60 % mehr bezahlen als im Februar 2009, Mineralölprodukte kosteten 41,4 % mehr. Ohne Erdöl und Kraftstoffe kosteten Importe dagegen 1,4 % weniger als im Vorjahr.
Doch auch viele Metalle schlugen deutlich stärker zu Buche als vor Jahresfrist. So kostete Kupfer fast 90 % mehr, Nickel verteuerte sich um annähernd zwei Drittel. Eisenerze waren dagegen fast ein Drittel günstiger zu haben.
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