Wiener Rentenmarkt im Späthandel wenig verändert

Der Wiener Rentenmarkt hat am Mittwochnachmittag wenig verändert tendiert. Im Gegensatz zu den Aktienbörsen reagierten die Anleihen kaum auf die nach 14 Uhr gemeldeten ADP-Daten aus den USA. In der weltgrößten Volkswirtschaft ist die Beschäftigung im Privatsektor im Jänner etwas schwächer gestiegen als erwartet.

Der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) meldete einen Stellenzuwachs von 175.000. Erwartet waren 185.000 neue Jobs. Das dämpfte die Risikofreude der Anleger, gab den Festverzinslichen etwas Auftrieb und belastete gleichzeitig die Börsen.

Der ADP-Bericht liefert einen Vorgeschmack auf die Zahlen der Regierung am kommenden Freitag. US-Arbeitsmarktdaten stehen derzeit besonders im Fokus der Finanzmärkte, weil sie als entscheidend dafür gelten, mit welchem Tempo die US-Notenbank Fed ihr Anleihenkaufprogramm einschränkt.

Um 17:05 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit März-Termin, mit 144,13 um 15 Basispunkte über dem Schluss-Stand vom Vortag (143,98). In Frankfurt wurden bisher etwa 807.046 März-Kontrakte gehandelt.

Die Rendite der 30-jährigen heimischen Bundesanleihe lag am Nachmittag bei 2,72 (zuletzt: 2,73) Prozent, die der zehnjährigen Benchmark-Anleihe bei 1,73 (1,74) Prozent, jene der fünfjährigen bei 0,34 (0,35) Prozent und die Rendite der zweijährigen Emission betrug 0,07 (0,05) Prozent.

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