Wirtschaftsklima in der Eurozone trübte sich überraschend stark ein

Die Eurozone kommt konjunkturell nicht auf die Beine: Das Wirtschaftsklima trübte sich im April überraschend stark ein, wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte. Das Barometer fiel um 1,7 auf 92,8 Punkte. Volkswirte hatten lediglich mit einem minimalen Rückgang auf 94,2 Zähler gerechnet.

Sowohl in der Industrie als auch bei den Dienstleistern, in der Baubranche und bei den Verbrauchern wuchs der Pessimismus. Nur die Einzelhändler entzogen sich dem Abwärtstrend.

Das separat ermittelte Geschäftsklima sank auf minus 0,52 Punkte von minus 0,30 Zählern im Vormonat. Experten hatten hier einen unveränderten Wert erwartet.

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